Mieterrechte bei Eigenbedarf gestärkt

Das Berliner Landgericht hat untermauert, dass Mieter*innen ehemals landeseigener Wohnungen einen besonderen Bestandsschutz genießen. Nur wenn ein „besonderer Ausnahmefall“ stichhaltig begründet wird, kann eine Kündigung wegen Eigendarfs in Betracht kommen. Die ganze Geschichte von Aranka Barfuss hier in der Berliner Zeitung:
Screenshot des Zeitungsartikels mit Foto der Mieterin.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/eigenbedarfskuendigung-gericht-bestaetigt-schutzklausel-gegen-eigenbedarfskuendigung-li.1651

Bergmannstrasse – sogar für Ketten zu teuer

Das Karussel dreht sich immer schneller: Wurden etablierte Läden wie die „Espresso Lounge“ vor kurzer Zeit von großen Ketten verdrängt, geht es schon in die nächste Runde: Balzac Coffee hat dicht gemacht, Butter Lidner ist schon länger – offiziell wegen Personalmangels – geschlossen.

Ein Mann steht auf einer Leiter und montiert ein Ladenschild ab.

DANKE FÜR DEN LEERSTAND!

Immer mehr Ladengeschäfte stehen rund um den Chamissoplatz leer. Häufiger Grund: die explodierenden Gewerbemieten. So wie die Espresso Lounge in der Bergmannstraße die Vervierfachung der Miete nicht tragen konnte, so werden andere Mietverträge – etwa von Kneipen – wegen des Ruhebedürfnisses neu zugezogener Wohnungseigentümer*innen nicht verlängert (siehe „Kollo“). Im Ergebnis stehen viele Lokale leer und verwahrlosen – früher oder später werden sie dann an Unternehmen vermietet, die die astronomische Renditeerwartung erfüllen können. Danke!

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Open-Air-Ausstellung – kleines Revival

Fast ein Jahr ist die große Open-Air-Aussttellung zur Verdrängung am Chamissoplatz schon her. Damit das Thema präsent bleibt, wurden einige Tafeln auf dem wöchentlichen Ökomarkt gezeigt. Alle Häuserporträts gibt es auch auf dieser Webseite.

„Klasse gegen Klasse!“ – brennende Autos am Chamissoplatz

In der Nacht zum 30.7.2019 brannten am Chamissoplatz und in der Willibald-Alexis-Strasse zehn Autos aus. Durch die Hitzeentwicklung zersplitterten auch einige Fensterscheiben einer Erdgeschosswohnung.

Auf den Steinplatten des Rosengartens fand man später den Schriftzug: „Klasse gegen Klasse!“ Noch immer wird ermittelt, ob dies ein Hinweis auf das Motiv des/der Täter ist.

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